Raspberry Pi in Betrieb nehmen

Der Raspberry Pi ist ein vollwertiger Computer in einer sehr kompakten Bauweise. Er bietet eine Menge an Schnittstellen und hat eine sehr geringe Leistungsaufnahme, so dass er sich zum kostengünstigen Betrieb eines Heimautomations-Servers sehr gut eignet.

Der hier vorgestellte Raspberry Pi 2 (Modell B) hat bereits eine für diese Geräteklasse sehr gute Ausstattung:

  • Prozessor mit 900 MHz
  • 1 GB RAM
  • 4 USB Ports
  • 10/100 MBit/s LAN
  • HDMI Anschluss
  • Audio-Anschluss für 3,5 mm Klinken-Stecker
  • Zusätzliche Anschlussmöglichkeiten direkt auf der Platine

Was wird benötigt?

Zusammenbau

Der Zusammenbau gestaltet sich sehr einfach. Der Raspberry Pi wird in die Unterschale des Gehäuses gesteckt und anschließend wird die Oberseite des Gehäuses drauf gesteckt.

Die Speicherkarte wird in die dafür vorgesehene Öffnung gesteckt.

Sobald das Netzteil angeschlossen wird, startet der Raspberry Pi.

In diesem Zustand ist noch kein Betriebssystem auf der Speicherkarte installiert, so dass nach dem Einstecken des Netzteils nicht viel passiert. Der Raspberry Pi startet zwar, lädt jedoch kein Betriebssystem und weiß nicht, was er machen soll.

Je nachdem, welche Aufgabe der Raspberry Pi erfüllen soll, kann man unterschiedliche Images von Betriebssystemen laden. Das jeweilige Betriebssystem ist jeweils für die entsprechende Aufgabe vorkonfiguriert und optimiert. Hierbei gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Betriebssystemen, die man auf die Speicherkarte laden kann. So kann man den Raspberry Pi zu einem winzigen Desktop-Rechner konfigurieren, der unter Linux läuft. Es gibt sogar eine speziell für den Raspberry Pi programmierte Version von Windows 10.

Das von mir eingesetzte Betriebssystem ist Raspbian, ein Ableger von Debian und kann auf der offiziellen Homepage der Raspberry Pi Foundation heruntergeladen werden.

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