Die AfD schreibt den deutschen Bürgern ihre sexuelle Orientierung vor

In ihrem Grundsatzprogramm (Punkt 6.1) schreibt die AfD:

Die Alternative für Deutschland bekennt sich zur traditionellen Familie als Leitbild. […] In der Familie sorgen Mutter und Vater […] für ihre Kinder.

Traditionell muss die Familie also sein. Doch was bedeutet das? Das erläutern sie in einem der darauf folgenden Sätze: Eine Familie hat Mutter und Vater. Etwas anderes gibt es in den Augen der AfD nicht.

Menschen müssen eines der beiden Geschlechter haben, anders kann die AfD sie sonst nicht einordnen. Leute, die von Geburt aus mit beiden Geschlechtsmerkmalen oder keinen Geschlechtsmerkmalen leben, sich also keinem der beiden Geschlechtern eindeutig zugeordnet fühlen, kann (und will) sich die AfD nicht vorstellen. Und obwohl auch intersexuelle Menschen das Bedürfnis nach Liebe und Zuneigung haben, wird ihnen von der AfD das Recht abgesprochen, eine Familie gründen zu können.

Eine Familie muss also nach Aussage der AfD eine Mutter einen einen Vater haben. Sonst ist es nach der AfD Definition keine Familie. Ein Mann soll also nur eine Frau heiraten dürfen, was meiner Meinung nach auch als eine Art Zwang gewertet werden kann. Hier ist meiner Meinung nach die ideelle Vorstellung der AfD auch nicht weiter als bei den von ihnen so viel gescholtenen Zwangsehen, die man aus den islamischen Staaten kennt.

Also gilt: Augen auf! Verstand einschalten! KEINE Stimme für die AfD!

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