Eine Be- und Entlüftungsanlage im Haus tauscht verbrauchte Luft im Haus durch frische Luft von Außen aus. Dabei zieht die Anlage frische Luft von Außen ins Haus und verteilt sie in die Wohnräume. Gleichzeitig zieht die Anlage verbrauchte Luft aus dem Haus nach draußen. Die Zuluftstellen für die frische Luft befinden sich in der Regel in den Wohnräumen, die Abluftstellen befinden sich in den Waschräumen, Küche oder dem Technikraum. So entsteht ein Luftstrom durch das ganze Haus, der die verbrauchte Luft zuverlässig gegen frische Luft austauscht.

Damit es zu keinem großen Energieverlust kommt, enthalten viele Be- und Entlüftungsanlagen einen Wärmetauscher. Dieser Wärmetauscher entzieht der verbrauchten Luft aus den Wohnräumen die Wärme und heizt die frische Luft von Außen an.

Die ganze Sache funktioniert jedoch nur, wenn das gesamte Haus an sich verhältnismäßig luftdicht ist. Wenn die Luftdichtigkeit beispielsweise durch ein offenes Fenster nicht gegeben ist, zirkuliert die Luft im Haus nicht wie gewünscht. Da Luft auch immer den Weg des kleinen Widerstands nimmt, führt ein offenes Fenster im Bad dazu, dass die Be- und Entlüftungsanlage nicht die verbrauchte Luft aus dem Innenraum zieht, sondern frische Luft durch das offene Fenster. Ebenso stellt ein offenes Fenster in den Wohnräumen eine Störung der Luftdichtigkeit des Hauses dar. Die frische Luft wird nicht mehr im Haus verteilt, sondern entweicht direkt durch das offene Fenster.

Offene Fenster stellen also das Konzept einer Be- und Entlüftung auf dem Kopf. Aus diesem Grund ist es durchaus sinnvoll, die Be- und Entlüftungsanlage auszuschalten, wenn ein oder mehrere Fenster im Haus geöffnet sind.

Ausgangslage

Im Haus befindet sich eine Be- und Entlüftungsanlage der Firma Nibe mit der Modellnummer „FTX 230 W“. Das Gerät hat viele nützliche Funktionen, darunter auch zeitgesteuertes Lüften. Wenn man die Anlage jedoch vom Stromnetz trennt, verliert sie die Uhrzeit und diese muss manuell neu eingestellt werden. Das macht individuelle Lüftungszeiten sehr schwierig. Ebenso ist es total umständlich, in den Technikraum zu rennen und die Anlage manuell auszuschalten, wenn man die Fenster geöffnet hat. Ich wollte also erreichen, dass die Be- und Entlüftungsanlage sich automatisch ausschaltet, wenn ein Fenster im Haus geöffnet ist und die korrekte Zirkulation der Luft nicht mehr sichergestellt werden kann. Andersherum soll die Be- und Entlüftung wieder automatisch eingeschaltet werden, wenn alle Fenster geschlossen sind.

Was wird benötigt?

Installation

Die Installation der Geräte ist denkbar einfach.

Bei dem Tür-/Fensterkontakt muss die (mitgelieferte) Batterie eingelegt und die Abdeckung angebracht werden. Anschließend wird er mit dem (ebenfalls mitgelieferten) doppelseitigen Klebestreifen an einer Tür oder einem Fenster angeklebt. Der Abstand zwischen Sensor und dem Fensterrahmen sollte 5 mm nicht überschreiten.

Tipp: Bei mir hat sich bei gekipptem Fenster einmal der Klebestreifen abgelöst und der Sensor ist nach draußen gefallen und ist auf der Fensterbank liegen geblieben. Ich empfehle, den Sensor an die Seite des Fensters gegenüber der Scharniere zu kleben.

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Die schaltbare Steckdose benötigt keinerlei Vorarbeit und kann einfach in eine vorhandene Steckdose eingesteckt werden. Anschließend wird der zu schaltende Verbraucher eingesteckt.

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Konfiguration

Anlernen der schaltbaren Steckdose

Um die schaltbare Steckdose an den FHEM anzulernen, muss man zunächst beide Geräte in den Pairingmodus versetzen. Den FHEM versetzt man in diesen Modus, indem man in der Eingabezeile im Webinterface folgenden Befehl eingibt:

set HMLAN1 hmPairForSec 60

Damit wird der Pairingmodus für den Kommunikationsadapter HMLAN1 für 60 Sekunden aktiviert.

Innerhalb dieser 60 Sekunden muss man nun auf der schaltbaren Steckdose für 4 Sekunden die Kanaltaste drücken. Das Gerät muss dazu natürlich vorher in eine Steckdose gesteckt werden. Nach dem Drücken der Kanaltaste starten die beiden Geräte den Anlernprozess. Während des Anlernens blinkt die LED der schaltbaren Steckdose, sobald der Anlernprozess abgeschlossen ist, erlischt die LED.

Nach dem erfolgreichen Anlernen wird das Gerät in FHEM angezeigt. Ebenso werden sechs separate Kanäle des Gerätes angezeigt:

  • Netzfrequenz (Hz)
  • Leistung des angeschlossenen Verbrauchers (W)
  • Netzspannung (V)
  • Stromstärke (mA)
  • Aktueller Zustand des Schalters (an/aus)
  • Gesamtverbrauch

Diese Kanäle kann man separat auslesen und steuern. Für eine bessere Lesbarkeit empfiehlt es sich, die Namen des Gerätes und der einzelnen Kanäle gemäß der eigenen Namenskonventionen anzupassen.

Kanäle der schaltbaren Steckdose

Anlernen der Fensterkontakte

Das Anlernen der Tür- und Fensterkontakte ist ebenfalls einfach und ist schnell gemacht. Die Tür- und Fensterkontakte haben eine LED, die den Status des Gerätes anzeigt. Diese LED ist gleichzeitig auch ein Taster.

Zunächst muss man auch hier den FHEM Server in den Pairingmodus versetzen. Dazu gibt man in der Eingabezeile im Webinterface folgenden Befehl ein:

set HMLAN1 hmPairForSec 60

Nun hat man 60 Sekunden Zeit, auch den Fensterkontakt in den Pairingmodus zu versetzen. Dazu muss man nur einmal kurz die LED-Taste drücken. Auch hier empfiehlt es sich, den Gerätenamen nach den eigenen Namenskonventionen zu ändern.

Fensterkontakte

Logik zum Schalten der Steckdose

So, nun kennen sich alle Geräte. Aber es fehlt die Logik, um sie nutzen zu können. Nun geht es an das eigentliche Herz der ganzen Sache. Dazu editiert man die entsprechende Konfigurationsdatei und trägt hier den Code ein, der die Geräte steuern soll.

Zunächst muss man sich aber Gedanken machen, wie sich die Geräte in welchem Fall verhalten soll. Mein Standpunkt ist folgender:

  • Wenn alle Fenster und die Haustür geschlossen sind, soll die Be- und Entlüftungsanlage eingeschaltet werden
  • Wenn eines der Fenster oder die Haustür offen ist, soll sich die Be- und Entlüftungsanlage ausschalten
  • Beim Ausschalten der Be- und Entlüftungsanlage soll es eine kurze Verzögerung geben. Das soll den Fall abdecken, dass man nur kurz (für wenige Sekunden) ein Fenster oder die Haustür öffnet, ohne dass sich die Anlage ausschalten muss. Durch Vermeiden zu vieler Schaltzyklen wird die Hardware geschont.

Code zum Einschalten der Be- und Entlüftungsanlage, wenn alle Fenster und die Haustür geschlossen sind:

# Lüftungsanlage einschalten, wenn alle Fensterkontakte geschlossen sind
define SteckdoseLueftungsanlageAn notify (Arbeitszimmer_Fensterkontakt_1|Arbeitszimmer_Fensterkontakt_2) {\
if (Value(„Arbeitszimmer_Fensterkontakt_1“) eq „closed“ && Value(„Arbeitszimmer_Fensterkontakt_2“) eq „closed“ {\
fhem („set Schalter_Lueftungsanlage_Switch on“)\
}\
}

Code zum Ausschalten der Be- und Entlüftungsanlage, wenn eines der Fenster oder die Haustür geöffnet sind:

# Lüftungsanlage ausschalten, wenn irgendein Fensterkontakt offen ist
define SteckdoseLueftungsanlageAus notify (Arbeitszimmer_Fensterkontakt_1|Arbeitszimmer_Fensterkontakt_2) sleep 60;; {\
if (Value(„Arbeitszimmer_Fensterkontakt_1“) eq „open“ || Value(„Arbeitszimmer_Fensterkontakt_2“) eq „open“) {\
fhem („set Schalter_Lueftungsanlage_Switch off“)\
}\
}

Dabei hat der Inhalt „sleep 60“ die Funktion, dass das Ausschalten der Be- und Entlüftungsanlage erst nach einer Verzögerung von 60 Sekunden geschieht.

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In ihrem Grundsatzprogramm (Punkt 3.9) schreibt die AfD:

Zum Schutz der grünen Grenze sollen […] Schutzzäune oder ähnliche Barrieren errichtet werden.

Denn Sinn einer solchen Forderung kann ich einfach nicht entdecken. In der Welt von Heute spielt das Thema Globalisierung eine wichtige, wenn nicht sogar die alles bestimmende, Rolle. Innerhalb der letzten 200 Jahre hat sich die Technik extrem schnell weiter entwickelt und der gesamten Weltbevölkerung die Möglichkeit gegeben, in Echtzeit miteinander zu kommunizieren. Von der Erfindung des Telegraphen über das Telefon bis hin zum weltumspannenden Internet hat sich auch die Qualität der Technik stets verbessert.

Menschen konnten immer besser miteinander kommunizieren, auch über Ländergrenzen hinweg, sogar von einem Kontinent zu einem anderen. Im Internet gibt es mittlerweile keine Grenzen mehr. Hier kann jeder mit jedem ohne Hürden kommunizieren.

Auch wirtschaftlich fallen die Hindernisse immer mehr. Die Vereinigten Staaten von Amerika haben es geschafft, 50 eigenständige Staaten zu einer Einheit unter einem gemeinsamen Präsidenten zu vereinen. Die Erfolgsgeschichte der USA ist ungebrochen. Mittlerweile sind die USA das wirtschaftlich, militärisch und machtpolitisch stärkste Bündnis auf der Welt.

Die Bemühungen der europäischen Regierungen, ein ähnlich starkes und einflussreiches Bündnis zu erschaffen (die Europäische Union), werden von rechtspopulistischen Vereinigungen wie der AfD ständig torpediert. Sie versuchen unter allen Umständen, alles zu verhindern, was grenzübergreifend geschaffen werden kann. Durch diese Abschottung wird Fortschritt, der von außen angestoßen wird, verhindert.

Durch den Aufbau von Mauern sind rechtspopulistische Organisationen wie die AfD in hohem Maße schädlich die die Entwicklung unserer Gesellschaft und verhindert technologischen Fortschritt. Auch wirtschaftlich bedeutet eine Abschottung immer eine Eingrenzung von Märkten und damit auch eine Schwächung der inländischen Wirtschaft, da man sie der Möglichkeit beraubt, mit anderen Märkten Handel betreiben zu können.

Fortschritt und eine Evolution kann nur dann stattfinden, wenn man die Möglichkeit hat, sich uneingeschränkt mit anderen auszutauschen. Es gibt viel Wissen und Know-How im Ausland, das mit dem Aufbau von Mauern einfach ausgesperrt werden würde. Wir würden intellektuell und technologisch bald dem Rest der Welt hinterher laufen.

Die Forderungen der AfD nach einer Abschottung Deutschlands sind eine Gefahr für die gesellschaftliche, wirtschaftliche und intellektuelle Entwicklung Deutschlands. Die Forderung danach, Mauern zu bauen, kann nur von Menschen kommen, die sich selbst bereits abgehängt fühlen. Menschen, denen die technologische Entwicklung der letzten Jahrhunderte zu schnell ging und die geistig nicht mehr hinterher kommen.

Also gilt: Augen auf! Verstand einschalten! KEINE Stimme für die AfD!

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In ihrem Grundsatzprogramm (Punkt 3.6) schreibt die AfD:

Im Zweifel ist das Recht der Bürger auf Sicherheit höher zu bewerten als das eines Straftäters auf informationelle Selbstbestimmung.

In der Vergangenheit hat ein ideologisch motiviertes übertriebenes Maß an Datenschutzmaßnahmen die Sicherheitsbehörden gelähmt und unverhältnismäßig bürokratisiert.

Kurz: Die AfD will wissen, was deutsche Bürger machen. Und mit wem sie es wo machen. Und diese Daten sollen gespeichert werden, weil das laut AfD-Aussage die Sicherheit in Deutschland erhöhen soll.

Aktuell haben wir in Deutschland nicht so starke Maßnahmen zum Speichern von Vorratsdaten wie in anderen europäischen Ländern.

Aber machen wir den Vergleich: In Frankreich beispielsweise gibt es die Pflicht, dass Verbindungsdaten durch die Internetzugangsanbieter gespeichert werden müssen. Und zwar für mehrere Monate, damit Sicherheitsbehörden auch mit etwas Zeitverzug diese Daten analysieren können. Soweit die Theorie. Denn mehr als eine Theorie ist es nicht, da dieses Vorgehen die letzten terroristischen Anschläge in Frankreich nicht verhindern konnte.

In Deutschland dagegen wurden bisher keine terroristischen Akte verübt. Oder sie wurden vorzeitig verhindert, was darauf schließen lässt, dass die den Sicherheitsbehörden zugesicherten Methoden zur Verbrechensbekämpfung vollkommen ausreichend sind.

Dennoch besteht die AfD darauf, dass Daten zur angeblichen präventiven Verbrechensbekämpfung gespeichert werden. Damit wird jeder Mensch, der in Deutschland elektronische Hilfsmittel benutzt, vollkommen transparent und der Staat weiß, wer was und mit wem gemacht hat. Und das sogar noch Monate oder Jahre nachdem es eigentlich gemacht wurde.

Die AfD will also den gläsernen Bürger, ohne Prozesse des Staates transparent zu machen. Das gab es zuletzt in Nazi-Regime und anschließend in der DDR mit der Stasi.

Also gilt: Augen auf! Verstand einschalten! KEINE Stimme für die AfD!

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In ihrem Grundsatzprogramm (Punkt 3.5) schreibt die AfD:

Waffenrecht muss nicht verschärft werden

und

Er muss es […] ertragen können, dass Bürger legal Waffen erwerben und besitzen […].

Oha. Was möchte die AfD uns denn damit sagen? Dass sie es befürwortet, wenn in Deutschland amerikanische Verhältnisse einkehren würden? Dass also jeder Bürger einfach und offen eine Schusswaffe im Discounter um die Ecke erwerben können soll? Die gleichen Verhältnisse also wie in dem Amerika, in dem es jedes Jahr über 30.000 Menschen durch Schusswaffen ums Leben kommen. Das Amerika, das in den letzten Jahren bei diesem Thema nur dadurch aufgefallen ist, dass psychisch gestörte Kinder und Jugendliche Amok gelaufen sind und viele unschuldige Menschen in den Tod gerissen haben.

Dass Schusswaffen einfach so ohne große Hindernisse zu kaufen sind, führt zwangsläufig dazu, dass diese Waffen auch eingesetzt werden.

Die AfD argumentiert nun so, dass beispielsweise im Falle eines Einbruchs sich das Einbruchsopfer gegen den Einbrecher wehren können soll. Doch in diesem Fall ist es wahrscheinlich, dass der Einbrecher ebenfalls eine Waffe besitzt. Und da Einbrüche meistens in der Nacht stattfinden oder zu einem unvorhergesehenen Zeitpunkt, kann man davon ausgehen, dass das Opfer entweder noch schlaftrunken ist oder überrascht wird und keine Schusswaffe zur Hand hat. Der Einbrecher jedoch schon. So wird das Einbruchsopfer erschossen, und das mit einer vom Einbrecher legal erworbenen Waffe.

Auch in Deutschland fanden in den letzten Jahren immer öfter Amokläufe statt, die durch psychisch kranke Jugendliche getätigt wurden. Diese Jugendlichen haben sich am Waffenschrank ihrer Eltern bedient und haben anderen unschuldigen Kindern das Leben genommen. Wenn die AfD in eine regierende Position kommt, würden solche Szenen auch hier tagtäglich werden und wir müssten mit einem sprunghaften Ansteigen von Toten durch Schusswaffenmissbrauch leben.

Also gilt: Augen auf! Verstand einschalten! KEINE Stimme für die AfD!

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Im Grundsatzprogramm (Punkt 3.1) der AfD steht:

[…] halten wir es für wichtig und zweckmäßig, […] das Strafmündigkeitsalter auf zwölf Jahre zu senken.

Nicht umsonst haben wir in Deutschland ein Strafgesetz, das Straftäter nach ihrer geistigen Reife einschätzt und dementsprechend entschieden wird, ob das Jugend- oder Erwachsenenstrafrecht zur Geltung kommt.

Nun will die AfD Kinder bereits ab einem Alter von 12 Jahren strafmündig machen. Man kann bei 12-jährigen Kindern nicht behaupten, dass diese bereits geistig voll ausgereift sind und einer Strafe durch den Staat unterzogen werden sollen.

Nehmen wir mal ein Beispiel, das ich letztens in der Nachbarschaft beobachten konnte. Ein Nachbarskind hat sich auf ein benachbartes Grundstück gestellt und gegen einen Gegenstand uriniert. Das erfüllt zwei Straftatbestände:

  1. Hausfriedensbruch
  2. Sachbeschädigung

Zum Hausfriedensbruch schreibt das deutsche Gesetz:

§ 123 StGB (Strafgesetzbuch)

(1) Wer in die Wohnung, in die Geschäftsräume oder in das befriedete Besitztum eines anderen oder in abgeschlossene Räume, welche zum öffentlichen Dienst oder Verkehr bestimmt sind, widerrechtlich eindringt, oder wer, wenn er ohne Befugnis darin verweilt, auf die Aufforderung des Berechtigten sich nicht entfernt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

Zur Sachbeschädigung schreibt das deutsche Gesetz:

§ 303 StGB (Strafgesetzbuch)

(1) Wer rechtswidrig eine fremde Sache beschädigt oder zerstört, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Ebenso wird bestraft, wer unbefugt das Erscheinungsbild einer fremden Sache nicht nur unerheblich und nicht nur vorübergehend verändert.
(3) Der Versuch ist strafbar.

Auf beide Vergehen steht also eine Gefängnisstrafe, mindestens jedoch eine Geldstrafe. Mit einer Verurteilung bekommt der Täter in jedem Fall aber einen Eintrag im Führungszeugnis und gilt als vorbestraft.

Dem Kind wird also jede Chance auf eine Zukunft verbaut. Denn mit einem Eintrag im Führungszeugnis sind schon mal sehr viele angesehene Berufe (beispielsweise Polizist) gestrichen. Ebenso ist eine Tätigkeit im sozialen Bereich nur noch schwer zu bekommen.

Wenn es schlecht läuft und das Kind auf einen strengen Richter trifft, sind zumindest auch Gefängnisstrafen drin. Da es eine Schulpflicht in Deutschland gibt, muss der Staat dafür Sorge tragen, dass das Kind im Gefängnis auch weiter ausgebildet wird. Man kann jedoch davon ausgehen, dass die schulische Ausbildung unter solchen Verhältnissen nicht die gleiche Qualität hat wie sonst. Ebenso muss mit starken psychischen Belastungen beim Kind gerechnet werden. Nach Verbüßen der Gefängnisstrafe wird das Kind und unter Umständen die ganze Familie mit großer Wahrscheinlichkeit ein Opfer sozialer Ausgrenzung werden.

Was will die AfD damit bezwecken? Ich denke, dass dadurch die Schere zwischen Elite und Arbeitern weiter geöffnet werden soll. Den Bürgern soll es bewusst schwerer gemacht werden, einen angesehenen Beruf oder eine höhere soziale Stellung zu erreichen.

Also gilt: Augen auf! Verstand einschalten! KEINE Stimme für die AfD!

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Huch, was ist denn das für eine Aussage? Dabei hat die AfD doch so viele Stimmen bei den Landtagswahlen bekommen und wird bei den Bundestagswahlen 2017 wahrscheinlich mit zahlreichen Plätzen auch in den Bundestag einziehen.

Doch ich wage zu behaupten, dass die AfD niemals wirklich produktiv arbeiten wird. Die Abgeordneten werden im Bundestag ihre Zeit absitzen und Steuergelder in die eigenen Taschen einsacken, ohne auch nur etwas wirklich produktives zum Regierungsbetrieb beizusteuern.

Wie komme ich nun dazu, so etwas zu behaupten?

Ganz einfach: Ich habe das Grundsatzprogramm der AfD gelesen!

Darin wird bereits in der Einleitung ein Teil des Amtseides eines Regierungsmitglieds zitiert:

Ich schwöre, dass ich […] das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen […] werde.

Man kann jedoch davon ausgehen, dass ein Mitglied des Bundestags die Ziele der eigenen Partei verfolgen möchte. Diese Parteiziele sind eben im entsprechenden Grundsatzprogramm der Partei niedergeschrieben.

Das Grundsatzprogramm der AfD verstößt jedoch bereits in mehreren Punkten gegen geltendes Recht in Deutschland. Um ihre eigenen (grundgesetzwidrigen) Ziele also durchsetzen zu können, müssten diese Mitglieder gegen ihren beim Eintritt in den Bundestag geleisteten Amtseid verstoßen.

Ich unterstelle den Bundestagsmitgliedern nun eine gewisse Intelligenz, auch den AfD Parteimitgliedern. Da sie wissen, dass sie mit der Durchsetzung ihrer eigenen Ziele gegen geltendes Recht und den eigenen Amtseid verstoßen, werden sie einfach nichts machen. Sie werden ihre Legislaturperiode absitzen und Geld vom Steuerzahler kassieren. Aktuell betragen die Diäten für einen Bundestagsabgeordneten 9.082 € pro Monat zzgl. Auslagen.

Durch ihre grundsätzliche Blockadehaltung wird die AfD keinen konstruktiven Reformen anderer Parteien zustimmen. Eigene Ideen werden ausbleiben, so dass es am Ende wieder nicht vorwärts geht in Deutschland.

Es ist also bereits heute abzusehen, dass mit der Abgabe einer Stimme für die AfD Deutschland massiv geschädigt wird!

Also gilt: Augen auf! Verstand einschalten! KEINE Stimme für die AfD!

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Die Piratenpartei Deutschland hat eine tolle Aktion ins Leben gerufen.

In dieser Aktion soll gezeigt werden, dass es mehr als 1000 Stimmen gibt, die sich gegen TTIP aussprechen.

Aus diesem Grund seid ihr herzlich eingeladen, eure Stimme gegen TTIP abzugeben! Diese tolle Aktion findet ihr unter dem folgenden Link: 1000 Stimmen gegen TTIP

Es wäre total toll, wenn ihr diese Aktion mit euren Freunden teilt und den Link dazu auf allen euch bekannten Kanälen weiter verbreitet. Danke!

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Nachdem FHEM nun läuft, mit Homematic Geräten sprechen kann und wir uns eine Namenskonvention überlegt haben, möchte ich einen Weg vorstellen, die Struktur der FHEM Konfigurationsdateien einfacher zu gestalten.

Der FHEM Server speichert standardmäßig alles immer in der Konfigurationsdatei „fhem.cfg“. Das ist eine sehr einfache Lösung, führt jedoch mit einer wachsenden Anzahl an Homematic Geräten und einer wachsenden Komplexität der Konfiguration zu einer großen Unübersichtlichkeit.

Ein Ansatz, den ich hier vorstellen möchte, ist das Auslagern von Teilen der Konfiguration in weitere Konfigurationsdateien. Hierbei wird von FHEM zuerst die Datei „fhem.cfg“ ausgelesen. Die Datei „fhem.cfg“ bildet das Zentrum aller Konfigurationsdateien. Hier sind Verweise auf die anderen Konfigurationsdateien vorhanden, die FHEM ebenfalls ausliest und bearbeitet.

Das Trennen der gesamten Konfiguration in mehrere Konfigurationsdateien hat unter anderem auch den Vorteil, dass man Teile des gesamten Heimautomations-Netzes schnell aus- und wieder einschalten kann. Das kann man durch einfaches Auskommentieren, bzw. Einkommentieren der entsprechenden Konfigurationsdatei.

Ich habe mich dazu entschlossen, die Konfigurationsdateien nach der Geräteart zu unterscheiden. Ich möchte beispielsweise die Konfiguration aller Raffstoren in einer Datei durchführen, dabei kann man auch das Verhalten der Raffstoren in einzelnen Zimmern konfigurieren.

Man kann eine neue Konfigurationsdatei auch mit Hilfe von PuTTY und der Konsole bewerkstelligen. Ich habe einen einfachen – in meinen Augen leichteren – Ansatz dafür.

Man kann direkt über das Webinterface von FHEM im Bereich „Edit files“ die bestehende „fhem.cfg“ öffnen. Daraufhin erscheint im oberen Bereich ein Textfeld mit einem Button „Save as“ daneben. Man kann also ganz bequem einen neuen gewünschten Dateinamen vergeben und auf den Button klicken.

Neue Konfigurationsdatei anlegen

FHEM erstellt daraufhin eine neue Konfigurationsdatei mit dem gewünschten Namen in dem Verzeichnis „./opt/fhem/FHEM“. Der volle Pfad zur neuen Konfigurationsdatei ist dann also

./opt/fhem/FHEM/Raffstoren.cfg

Bitte achte darauf, dass die neue Konfigurationsdatei zunächst einmal leer ist.

Damit die neue Konfigurationsdatei von FHEM auch geladen und angesprochen wird, muss in der Hauptdatei „fhem.cfg“ auf die neue Datei verlinkt werden. Das geschieht mit der Zeile

include /opt/fhem/FHEM/Raffstoren.cfg

Nach den Änderungen ist ein kurzer Neustart von FHEM erforderlich, damit die neue Struktur der Konfigurationsdateien eingelesen werden kann.

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Am 17.09.2016 findet in Beuren an der Aach zwischen 10:00 Uhr und 12:00 Uhr ein Kinder-Flohmarkt statt. Der Veranstalter ist der Elternbeirat des Kindergartens im Ort.

Der Kinder-Flohmarkt wird im Gemeindehaus ausgerichtet. Das befindet sich in der Ortsmitte, direkt hinter dem Rathaus. Man kann dort bequem parken und erreicht somit ziemlich einfach das Gemeindehaus.

Für die Kinder ist neben dem Gemeindehaus ein kleiner Spielplatz, auf dem sich die Kleinen (und Großen) zwischenrein die Zeit vertreiben können.

Die Tischgebühr beträgt 5,- €. Verkäufern, die sich nicht angemeldet haben und spontan vorbei schauen, hilft der Elternbeirat gerne beim Aufstellen und Einrichten des Tisches. Tische sind generell vorhanden und müssen nicht mitgenommen werden.

Als besonderes Extra bietet dieser Kinder-Flohmarkt eine Mädels-Ecke. Hier können die (bereits erwachsenen) Mädchen und Frauen ihre Waren zum Verkauf anbieten.

Das leibliche Wohl wird durch einen Kuchen- und Getränkeverkauf zu günstigen Preisen sichergestellt.

Kinderflohmarkt Beuren an der Aach am 17.09.2016

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Geräte in FHEM werden nach dem Anbinden standardmäßig zunächst sehr kryptisch angezeigt. Dieser setzt sich aus der offiziellen Modellbezeichnung des Homematic Gerätes und der HMID zusammen. Zusammen ergibt das beispielsweise einen Namen wie „CUL_HM_HM_TC_IT_WM_W_EU_45F7E0“. Da man sich damit nur schlecht merken kann, welches Gerät für was zuständig ist, ist es ratsam, sich im Vorfeld eine Namenskonvention zu überlegen. Wenn man das macht, bevor man alle Geräte an FHEM anbindet, erspart es einem zu einem späteren Zeitpunkt sehr viel Arbeit zum Umbenennen der Geräte.

Es gibt viele Ansätze für verschiedene Namenskonventionen. Die entsprechenden Regeln müssen natürlich auch zum Anwendungszweck passen. Am Ende entscheidet also jeder selbst über seine für sich passende Namenskonvention. Im Bereich der Heimautomation muss einfach ersichtlich sein, um welches Gerät es sich handelt und wo es sich befindet.

Ich entschied mich für folgendes einfaches Schema:

<Zimmer>_<Gerät>

Ein Rauchmelder im Büro ist also folgendermaßen benannt:

Arbeitszimmer_Rauchmelder

Sind mehrere Geräte eines Typs in einem Raum vorhanden, wird nummeriert, also beispielsweise

Arbeitszimmer_Fensterkontakt_1
Arbeitszimmer_Fensterkontakt_2

Gibt es mehrere Zimmer eines Typs, werden die Räume ebenfalls nummeriert, jedoch mit einem Punkt separiert.

Kinderzimmer.1_Rauchmelder
Kinderzimmer.2_Rauchmelder

Umbenennen von Geräten

Geräte müssen nach dem Anbinden an FHEM umbenannt werden, um in die jeweils gewählte Namenskonvention hinein zu passen. Das Umbenennen eines angebundenen Gerätes kann mit dem folgenden Befehl gemacht werden. Dabei wird der Befehl in die Kommandozeile im Webinterface von FHEM eingegeben:

rename <Alter_Gerätename> <Neuer_Gerätename>
rename HM-SEC-SD_32D5A4 Arbeitszimmer_Rauchmelder

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