Windows 7 erstellt viele Sicherungsdateien während der Installation des Service Pack 1. Doch leider entfernt es sie nicht automatisch wieder. Um diesen wertvollen Festplattenplatz wieder nutzbar zu machen, kann man einen Befehl in der Kommandozeile eingeben, der die Bereinigung anstößt:

dism /online /cleanup-image /spsuperseded

Auf einem Testsystem konnte ich damit ganze 1,2 GB (!) ungenutzt belegten Speicherplatz freiräumen und wieder nutzbar machen. Das Ganze geht natürlich auch komfortabler. Ich habe dazu eine kleine Batch-Datei geschrieben, die bei einem Doppelklick darauf ebenfalls die Bereinigung anstößt.

Systemvoraussetzungen

  • Windows 7 mit SP1
  • Administrative Privilegien

Anwendung

  • Herunterladen der Batch-Datei
  • Umbenennen von *.txt in *.cmd
  • Doppelklick auf die Batch-Datei

Download

Cleanup Windows 7 Service Pack 1 Image

Bitte benenne die Datei vor den Ausführen von *.txt in *.cmd um.

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Windows hat eine unangenehme Angewohnheit. Bei jedem Anschließen eines neuen Gerätes werden die Treiber für dieses Gerät installiert, nach einem Trennen des Gerätes vom Computer verbleiben diese Treiber jedoch als „Leichen“ im System und können bei entsprechend vielen installierten Geräten das ganze System ausbremsen.

Man kann selbstverständlich den Gerätemanager starten und im Menü die Option „Anzeige -> Ausgeblendete Geräte anzeigen“ auswählen, doch leider werden hier so ohne Weiteres nicht alle tatsächlich installierten Geräte angezeigt. Bevor auch wirklich alle Geräte im Gerätemanager angezeigt werden können, müssen in der Registry oder per Kommandozeile ein paar Befehle eingegeben werden, die das Einblenden der versteckten Geräte ermöglichen. Ich habe dazu eine Batch-Datei geschrieben, die genau das ermöglicht.

Systemvoraussetzungen

  • Windows Betriebssystem
  • Administrative Privilegien

Anwendung

  • Herunterladen der Datei
  • Doppelklick auf die Datei
  • Nach einem Tastendruck auf der Tastatur öffnet sich der Gerätemanager
  • Im Menü des Gerätemanagers „Ansicht -> Ausgeblendete Geräte anzeigen“ anwählen

Dabei werden die ausgeblendeten Dateien etwas verblasst dargestellt. In der Regel können alle Geräte, die verblasst dargestellt werden, markiert und entfernt werden. Jedoch ist hier durchaus Vorsicht geboten. Geräte unter dem Punkt „Nicht-PnP-Treiber“ und „Netzwerkadapter“ sollten unangetastet bleiben oder nur dann gelöscht werden, wenn man wirklich weiß, was man macht.

Download

Show Hidden Devices für Windows

Bitte benenne die Datei vor dem Ausführen um (von *.txt zu *.cmd)

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Ich habe lange Zeit nach einem guten Programm zum Synchronisieren von zwei Ordnern gesucht. Solche Programme gibt es zwar wie Sand am Meer, sie sind jedoch mehr schlecht als recht und machen mehr Probleme als dass sie etwas nützen. Viele synchronisieren nicht richtig oder nicht alles.

Auf meiner langen Suche bin ich dann schließlich auf das Programm SyncToy von Microsoft aufmerksam geworden. Kurz entschlossen habe ich es installiert, ein Ordnerpaar zum Synchronisieren eingerichtet und gleich losgelegt. Die Bedienung ist denkbar einfach. Ein vorher festgelegtes Ordnerpaar wird auf Differenzen verglichen, anschließend werden diese Differenzen beseitigt, damit beide Ordnerpaare auf dem gleichen jeweils aktuellsten Stand sind.

Die Übersichtlichkeit des Programms ist einfach klasse und sucht seines gleichen. Vor jedem Synchronisierungsvorgang hat man die Möglichkeit, einen „Testlauf“ durchzuführen, der vor dem Ausführen einer Aktion genau auflistet, welche Schritte gemacht werden.

Technisch wird die Synchronisation recht einfach geregelt. Für jedes zu synchronisierende Ordnerpaar wird sowohl im Ausgangsverzeichnis als auch im Zielverzeichnis eine kleine Datenbank erstellt, die für den Benutzer unsichtbar ist (wenn ausgeblendete Dateien nicht angezeigt werden). In dieser Datenbank wird der Synchronisierungsverlauf aufgezeichnet, somit kann das Programm genau nachverfolgen, welche Dateien und Ordner wo verändert wurden und wie sie synchronisiert werden müssen.

Das einzige Manko ist, dass das Programm momentan nur in englischer Sprache verfügbar ist.

Herunterladen kann man sowohl die 32-bit als auch die 64-bit Version des Programms unter dem folgenden Link direkt bei Microsoft:

Download des Programms Microsoft SyncToy direkt im Microsoft Download Center

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Politiker aus dem Bundestag forderten vor Kurzem eine Ethik für das Internet (Link). Nach Ihren Schilderungen ist das Internet ein Treffpunkt für Kinderschänder, Drogen- und Waffendealer, Rechtsradikale und andere böse Menschen. Es sei verwerflich, dass Menschen unter Pseudonymen in Internetforen auftreten. Und sowieso müsse man soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter regulieren, da sie gefährlich für die gesamte Bevölkerung eines Landes sind.

Um eines gleich Vorweg klar zu stellen: Das Internet ist kein Rechtsfreier Raum! Für das Internet gelten die gleichen Rechte und Gesetze wie für die Offline-Welt. Dem zufolge gelten hier aber auch die gleichen ethischen Grundsätze. Aus welchem Grund soll man hier nun etwas einführen, das eigentlich bereits existiert? Verbrechen dürfen im Netz (oder genauer gesagt: mit dessen Hilfe) nicht begangen werden, sei es Hehlerei, Menschenhandel oder Verführung Minderjähriger. Das ist und bleibt strafbar, auch wenn es über das Internet organisiert wird. Die momentanen Befugnisse von Polizei und Geheimdiensten reichen bei Weitem aus, diese Verbrechen zu verfolgen, aufzuklären und die Täter dafür zu bestrafen. Erweiterte Befugnisse für Ermittlungen im Internet werden also nicht benötigt.

Im Gegenzug fordere ich stattdessen eine Ethik für die Politik! Das scheint aus meiner Sicht heraus der einzig wahre rechtsfreie Raum in Deutschland zu sein (naja, eigentlich auch nicht nur in Deutschland, andere Regierungen handeln ebenfalls kriminell und missachten die Menschenrechte). Warum wird vor der Anstellung eines Politikers, der gar einen Sitz im Bundestag einnehem darf, keine Tauglichkeitsprüfung abgelegt? Die normale Vereidigung vor dem Amtseintritt scheint ja nicht sehr viel zu bringen. Viele Politiker legen sich nach ihrem Einzug in den Bundestag erst einmal auf die faule Haut oder wettern gar gegen das eigene Volk. Kurze Stichpunkte, um das zu untermauern sind: Vorratsdatenspeicherung, Erweiterung der Befugnisse des BKA, Vermummungsverbot für das Internet oder einfach nur die Hartz IV Debatte. In keinem dieser Themen sind sich die Politiker einig und gerade bei diesen Themen werden die Bürgerrechte mit Gesetzentwürfen ausgehöhlt, bis das Bundesverfassungsgericht diese Gesetze aufgrund einer Verfassungswidrigkeit wieder kassiert.

Bevor die Politiker also ihre Klappen so weit aufreißen und wieder einmal irgendetwas fordern, sollten sie zuerst einmal vor der eigenen Haustür fegen und anfangen, Gesetze zu entwerfen, die den Bürgern und der internationalen Gesellschaft etwas nutzen, anstatt zu versuchen, die Bürgerrechte, die uns noch geblieben sind, ständig weiter zu beschneiden.

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Lange haben Regierungen auf der ganzen Welt weggesehen, wenn in Afrika Menschen unterdrückt wurden. Aber wer kann es ihnen auch verübeln? Die Belange des eigenen Volkes hatten immerhin Vorrang. Für eine westliche Regierung kann es durchaus von Vorteil sein, wenn Menschen in Afrika durch einen Diktator unterdrückt werden. Solange die politische Lage ruhig ist, fließt das Öl regelmäßig durch die afrikanischen Pipelines nach Europa, die europäischen Bürger sind glücklich, da die Benzin- und Heizpreise stabil bleiben.

Doch die Zeiten ändern sich. Die afrikanischen Völker erkennen, in welcher Unterdrückung sie leben und sehnen sich nach Freiheit. Also machen sie das Einzige, das ihnen bleibt: Sie versuchen, den Diktator zu stürzen. In Tunesien hat das bereits Erfolg gehabt, nun ist Ägypten an der Reihe. Husni Mubarak, der ägyptische Präsident, weigert sich vehement, seinen Posten zu räumen. In seine Lage versetzt, kann man ihn natürlich sehr gut nachvollziehen. Doch das Wohl eines Einzigen sollte hinter dem Wohl eines ganzen Volkes stehen. Aus diesem Grund ist es angebracht und an der Zeit, dass Herr Mubarak sein Amt niederlegt und seine Koffer packt.

Hier sollten auch alle europäischen Regierungen kräftig intervenieren und Herr Mubarak zu einem sofortigen Rücktritt auffordern, um demokratische Neuwahlen realisieren zu können. In diesem Moment wäre ein Rücktritt von Mubarak und Neuwahlen die einzig sinnvolle Alternative für die ganze Welt. Das ägyptische Volk kann nach Neuwahlen in den Genuss einer richtigen Demokratie kommen, die internationale Rohstoffsituation entschärft sich wieder, so dass die Kraftstoff- und Heizölpreise wieder sinken könnten.

Letztlich hat die EU endlich die Möglichkeit zu beweisen, dass sie nicht nur eine Luftnummer ist. Mit einem kräftigen, notfalls auch militärisch unterstützten, Einsatz kann sie endlich zeigen, dass sie sich aktiv für eine Demokratisierung und Befriedung der Welt und die Belange der europäischen Bürger einsetzt. Amerika macht es vor: Herr Obama hat bereits aktiv Gespräche mit ägyptischen Parlamentsmitgliedern begonnen, in denen er einen Weg sucht, Mubarak zu einem Rücktritt zu bewegen. Europa sollte es Amerika gleichtun, bis Mubarak gestürzt und das ägyptische Volk endlich frei ist.

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